[Rezension] Die längste Nacht






Titel: Die längste Nacht
Preis: € 19,99[D]
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 408
Autor: Isabel Abedi
Meine Wertung: 4,5 Schmetterlinge
Verlag: Arena Verlag

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet – aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht ...



Ich muss gestehen es ist mein erstes Abedi Buch und ich war darauf aufmerksam geworden nur weil ich das Cover so schick fand. Der Klappentext verspricht Spannung und Geheimnisse, ich liebe beides!  Was ich total toll fand, war dass der Deckel ohne Umschlag knallig gelb ist und die schwarzen Punkte verleihen dem Ganzen etwas Mysteriöses.
Der Schreibstil ist wirklich wunderbar. Man verliert sich bereits nach den ersten Seiten in der Geschichte und lässt sich komplett in die Story fallen, zumindest ging es mir so.  Es gibt eine gewisse Spannung und mit jeder Frage wächst diese. Nicht nur das Cover, sondern auch die Geschichte hat eine mystische Atmosphäre. Es gibt sehr viele kleine Details die einem beim Lesen auffallen, die wie eine Art Hinweise sind und gleichzeitig für Spannung sorgen.
Vita, die gerade ihren Abi beendet hat, reist quer durch Europa mit ihren Freunden Trixie und Danilo in der Hoffnung Abendteuer zu erleben und einfach von zu Hause weg zukommen. Denn zu Hause vermisst sie keiner, zumindest glaubt Vita das. Sie und ihre Mutter haben keine enge Mutter-Tochter Beziehung wie man es von anderen Familien kennt und ihr Vater ist in letzter Zeit sehr distanziert.
Die Reise endet als Vita in einem kleinen Ort Viagello in Italien auf ihre Vergangenheit trifft und von Familiengeheimnissen erfährt. Luca, ein Italiener den sie dort trifft, hilft ihr dabei und sehr bald ist es mehr als nur eine Bekanntschaft.
Die Landschaften von Viagello und die Atmosphäre die dort herrschte konnte ich mir sehr gut vorstellen, die Autorin hat es sehr gekonnt beschrieben, sodass man schnell die Bilder vor inneren Augen hatte.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich bin von dem Schreibstil der Autorin fasziniert. Es ist immer eine richtige Mischung aus Spannung, Liebe und den ganzen Geheimnissen auf die Vita wehrend ihrer Aufenthalt in Viagello zustößt.
Zudem muss ich auch sagen, dass die Erinnerungfetzen von einem Unbekannten, mich immer dazu verlockt haben weiter zu lesen.

„Die längste Nacht“ ist eine sehr spannende Geschichte die mich fesseln konnte. Die sympathischen Charaktere haben dazu beigetragen und somit konnte ich Vita und ihre Freunde ins Herz schließen. Leider fand ich dass manche Stellen unnötig in die Länge gezogen waren. Deshalb gab es bei mir einen halben Punkt Abzug.




Kommentare:

  1. Huhu,

    ich habe bisher nur Imago von Isabel Abedi gelesen, habe aber bereits drei weitere Bücher von ihr auf meinem SuB.
    Ich denke das nach deiner Rezi dieses Buch auch auf meine Wunschliste wandern wird. :)

    Nach einer Pause geht ab heute meine Aktion "Wölkchens Freitags Fragen" wieder los, vielleicht hast du ja Lust mit zu machen. :)
    Hier der Link: http://woelkchens-buecherwelt.blogspot.de/2016/04/aktion-wolkchens-freitags-fragen-94.html

    Liebe Grüße
    Frau Wölkchen

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    1. Hallöchen :),

      das freut mich, dass es dir gefallen hat. Ich werde mir aber auch weitere Bücher von Isabel Abedi anshauen.

      Ich schau mal auf jeden Fall vorbei ;)

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