Gemeinsam Lesen




Aktion von Schlunzen-Bücher


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese " Bevor ich jetzt gehe" und bin auf Seite 18

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Noch einmal ging ich die Aufnahmen durch: Lungen, Knochen, Leber."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe gerade erst angefangen, also eigentlich noch nichts. Es ist mal wieder ein Krebsbuch und zum zigsten Mal kann ich die Finger davon nicht lassen, bald habe ich ein ganzes Regal voll mit Krebsbüchern, das sage ich euch.


4. Fällt es dir leichter eine Rezension zu einem gutem, oder einem schlechten Buch zu schreiben?
Mir persönlich fällt es leichter eine Rezension zu einem Buch zu schreiben welches mir gut gefallen hat. Aber auch hier muss ich oft überlegen und die richtigen Worte finden um mein Gefühl zu beschreiben. Aber wenn wir ehrlich sind, ist eine Rezension an sich schon sehr komplex, denn man muss immer aufpassen und sachlich bleiben und dennoch eigene Meinung sagen, nicht nur den Klappentext umschreiben. Und bloß nicht zu viel von der Handlung verraten! 
Aber zurück zum Thema, eine schlechte Rezension zu schreiben ist für mich viel schwieriger. Man darf nicht beleidigend werden, und mir fällt sowieso schon schwer etwas Schlechtes über ein Buch zu sagen, man will ja niemanden damit verletzten. Außerdem wird es immer jemanden geben der das Buch gut finden könnte und durch deine negative Rezension würdest du ihm vielleicht die Chance nehmen DAS Buch zu lesen.

Wie sieht es denn bei Euch aus?





[Rezension] Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben






Titel: Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben
Preis: € 18,90[D]
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 491
Autor: Matt Haig
Meine Wertung: 5 Schmetterlinge
Verlag: dtv (kaufen)
Leseprobe: Leseprobe

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein - ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig


"Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" ist kein gewöhnliches Buch, das merkt man bereits an dem Klappentext. Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte, oder nicht geben sollte. Ich kenne sonst keine Bücher die von einer Depression handeln. Kein Buch, welches so persönliche Gedanken und Erlebnisse beinhaltet. Matt Haig, erzählt uns seine Geschichte. Er erzählt wie er krank wurde, wie es sich anfühlte und wie er es in den Griff bekam. Aber was wesentlich wichtiger ist, er sagt warum es sich lohnt am Leben zu bleiben.

Ich habe noch nie an einer Depression gelitten, zumindest glaube ich das, aber eine meiner früheren Kolleginnen. Als sie wochenlang zu Hause blieb und ab und zu Arbeit kam, dabei total leblos wirkte und einen Blick hatte welches mir Gänsehaut bereitete, behauptete sie immer sie sei krank. Doch, mit meinen 17 Jahren erkannte ich keine Krankheit. Eine Frau mit einer schlechten Laune und einer Null-Bock-Einstellung ja, aber für mich sah es nicht nach einer Krankheit aus bei der man wochenlang nicht arbeiten ging. Und genau das ist es auch, das sagt Matt Haig auch in seinem Buch mehrmals, die Krankheit ist unsichtbar. Es heißt jedoch nicht dass es sie nicht gibt, genau im Gegenteil. Sie ist sehr wohl da nur eben anders als Menschen es gewohnt sind.

Ich fand eine Stelle ganz am Anfang des Buches besonders gut, weil es die Krankheit sehr deutlich beschreibt, wie ich finde.

Mir bot sich die herrlichste Aussicht, die ich je gesehen hatte. Das glitzernde Mittelmeer sah aus wie eine türkisgrüne, mit Diamanten übersäte Tischdecke, gesäumt von einer dramatischen Kalksteinküste und kleinen, fast weißen menschenleeren Stränden. Die Aussicht passte zu fast jeder Definition von schön. Und doch, selbst die schönste Aussicht der Welt konnte mich nicht davon abhalten, mich umbringen zu wollen. Seite 22

Die Szene hat mich bewegt und gezwungen weiter zu lesen, es kam mir bekannt vor... diese Gedanken, wenn man an sich selbst zweifelt, wenn man alles hinschmeißen und sich auflösen will. Dieser Moment, wenn du krankhaft nach Gründen sucht die dich dazu zwingen, den letzten Schritt zu wagen, der zu deiner Erlösung führt, leuchtet da immer ein kleiner Funke in deinem Kopf, eine leise Stimme die dir sagt das es keine Lösung ist. Dein Überlebensinstinkt. Auch Menschen die sterben wollen, haben Angst zu sterben. Dieser Zustand ist viel schlimmer, wenn du nicht sterben kannst weil du davor Angst hast und aber nicht leben kannst, aus demselben Grund. Du bist wie gefangen in einem Käfig das man Leben nennt, welches dir solche Schmerzen bereitet.

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, es hat mir gezeigt wie manche Menschen leiden ohne dass es jemand bemerkt. Das es unsichtbare Schmerzen und Ängste gibt, die die Menschen den Spaß am Leben nehmen. Es hat gut getan zu lesen wie Matt Haig Situationen und Gefühle beschreibt für die ich nie passende Worte fand.
Durch seine angenehme Schreibweise ist es mir gelungen dieses Buch an einem Tag zu lesen und gründlich darüber nachzudenken. Ich glaube man könnte es nicht besser machen, als es Matt Haig gemacht hat. Es ermutigt andere verlorene Seelen und gibt Hoffnung. Auch wenn man die Zukunft nicht sieht und auch nicht spürt, heißt es noch lange nicht dass es sie nicht gibt... so wie die Krankheit. 

Sie ist selbst für die rätselhaft, die daran leiden. Seite 20 

Matt Haig erzählt viel Persönliches in " Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben". Dabei ist er sehr ehrlich und findet immer die richtigen Worte für eine Krankheit die sein und das Leben vieler belastet. Eine Krankheit über die man öfters sprich, aber nie richtig verstehen wird wenn man es nicht selbst erlebt hat. 
Ich finde dieses Buch muss jeder mal gelesen haben, um wenigstens einen kleinen Einblick hinter die Kulisse und um Verständnis oder sogar Erleuchtung zu bekommen. 


an dtv Verlag für dieses besondere Rezensionsexemplar.


Montagsfrage #8


Eine Aktion von Buchfresserchen




Montagsfrage: Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja warum?

Ich habe bis jetzt nicht viele Klassiker gelesen, die meisten davon waren sogar keine freiwillige Angelegenheit. Aber ich habe eine Autorin die ich liebe, natürlich ist es Jane Austen. Ich denke die meisten greifen zu ihren Büchern wenn sie einen Klassiker lesen möchten. Ihre Romane sind so wunderschön und eigentlich stehe ich nicht so auf historische Romane aber da ich weiß dass die tatsächlich in der Zeit geschrieben wurden, ist es was Besonderes für mich. Mein Liebling von den Jane Austen Romanen ist Stolz und Vorurteil so wie bei den meisten, denke ich.


Ich habe aber noch einen Klassiker den ich sehr toll finde, Sturmhöhe von Emily Brontё. Es ist ihr einziger Roman.



Liest Ihr gerne Klassiker?
 





Montagsfrage #7



Eine Aktion von Buchfresserchen

Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?


Ja und nein. Ich kann mich nicht daran erinnern, aber ich glaube das habe ich bestimmt schon mal. Soviel wie wir Buchblogger lesen, kann man ja nur noch von Büchern träumenJ.  


Oder?

Hobbys außer Bücher?


Hallo zusammen,


heute kam mir eine Idee. Ich poste hier meistens nur meine Rezensionen, ab und zu nehme ich noch an den Aktionen teil, aber man findet auf meinem Blog nichts außer Bücher. Natürlich, jetzt denken manche, " Das ist aber auch eine Bücherblog" und selbstverständlich hab ihr recht. Doch ich, die Person hinter diesem Blog, bin viel mehr als das was ich euch hier zeige. Ich habe auch andere Hobbys und mindestens eins was ich genauso liebe wie meine Bücher, das ist nämlich die Fotografie.


Ich liebe Bücher und Lesen, aber Fotografie liebe ich auch und aus diesem ganz einfachen Grund wollte ich euch heute ein paar von meinen Bildern zeigen. Die meisten wird es wahrscheinlich nicht interessieren, aber ich riskiere es.


[Rezension] Romeo & Romy






Titel: Romeo & Romy
Preis: € 14,99[D]
Format: Paperback
Seitenanzahl: 491
Autor: Andreas Izquierdo
Meine Wertung: 4 Schmetterlinge
Verlag: Suhrkamp/ Insel
Leseprobe: Leseprobe

Romy könnte eine große Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als »Frischedoktor« in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr.
Romy kehrt zurück in ihr winziges Dorf, um dort ihr Erbe anzutreten. Hier leben nur noch Alte. Und die haben sich in den Kopf gesetzt, rasch das Zeitliche zu segnen, denn auf dem Friedhof sind nur noch zwei Plätze frei. Wer da zu spät kommt, muss auf den Friedhof ins Nachbardorf. Und da gibt es – wie jeder weiß – nur Idioten.
Romy schmiedet einen tollkühnen Plan: Sie will mit den Alten ein elisabethanisches Theater bauen. Aus der gammeligen Scheune hinter ihrem Hof. Und mit ihnen Romeo und Julia auf die Bühne bringen. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Der »Frischedoktor« soll Regie führen! Ben ist begeistert: Regisseur! Das könnte unter Umständen der erste Job werden, den er nicht voll gegen die Wand fährt …  (Klappentext)

[Rezension] The Club - Flirt






Titel: The Club- Flirt
Preis: € 12,99[D]
Format: Paperback
Seitenanzahl: 400
Autor: Lauren Rowe
Meine Wertung: 4 Schmetterlinge
Verlag: Piper Verlag
Leseprobe: Leseprobe

Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl er sich über einen Mangel an Frauen, die mit ihm zusammen sein wollen, wirklich nicht beklagen kann. Aber er liebt die Abwechslung, und genau deshalb braucht er "The Club". Als er kurz darauf eine wütende und zugleich überraschend heiße E-Mail von der Mitarbeiterin bekommt, die seine Anmeldung ausgewertet hat, weiß er sofort: Er muss sie finden. Koste es, was es wolle.